30 Januar 2006

Jesusfreaksjapan - Shirts: Die Entwürfe

Wir bewegen uns in eine absolut neue Richtung, was die Unterstützung für Missionare angeht. Soweit ich die neuere Missionsgeschichte überblicken kann, gab es noch nie "Missions-Merchandise" zu kaufen, aber warum nicht?

Wir sind bei der T-Shirt Geschichte noch in der absoluten Testphase und momentan auf der Suche nach einem passenden und natürlich coolen Design. Was wir bis jetzt haben kannst du hier auf dem Blog anschauen und es wäre cool von dir zu erfahren, welches Motiv dein Favorit ist und wenn du kreativ bist kannst du uns gerne mit Vorschlägen bereichern - wir würden uns sehr freun! Weiter auf der Suche nach etwas mehr Style... und DANKE für dein Feedback



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24 Januar 2006

Missionsgeschichte Japans

Geographie und Bevölkerung heute

Geographie:
· 377.801 km²
· auf 4 Hauptinseln verteilt: Honshu, Hokkaido, Shikoku, Kyuchu und 3000 kleine Inseln im
NW Pazifik. Von diesen Gebieten können aber nur 13% bewohnt werden!
· Die Hauptstadt ist Tokyo mit 34,5 Mill. Einwohnern.

Bevölkerungszahl :
· -2000: 126.741.220 das macht 335 Pers. / Km².
· Davon sind 98,6% Japaner.

Religion :
· 69,61 % Buddhisten/Shintoisten;
(Laut Umfragen 85% Buddhisten und 90% Shintos -> Synkretismus)
· 24,43 % Neue Religionen ( z.B. Soka Gakkai: 17 mill );
· 4,27 % Atheisten;
· 1,56 % "Christen", da ist wirklich alles mit drin, Zeugen Jehovas, Mormonen und so weiter; unter dieser kleinen Zahl „Christen“ gibt es ca. 0,22 % Wiedergeborene, oder Leute die Glauben, dass sie alleine aus Gnade gerettet sind und die Bibel als Maßstab aller göttlichen Offenbarung nehmen.

Religionsgeschichtlicher Überblick

· Shintoismus ( „Weg der Kami-Götter)
· Kami - ursprüngliche animistische Stammgottheiten.
· Gibt ca. 8 Mill. Kamigottheiten & zehntausende von Schreinen.
· Die Sonnengöttin gilt als Begründerin der kaiserlichen Familie, ist daher durch den Kaiserkult besonders hervorgehoben. Der Kaiser ist ein „direkter“ Nachfahre der Sonnerngöttin und wird in der Nationalhymne auch als Gott besungen.
· 1868 Renaissance des Shintoismus durch das erstarken des Kaisers.
· 1890 – 1945 war der Shintoismus stark nationalistisch geprägt.
· Nach WK II entstanden viele neuen shintoistisch geprägte Religionen / Sekten

· Buddhismus
· kam 539 n. Chr. Aus Korea & China
· Im 13. Jhd. Vermischen sich Taoismus, Buddhismus und Shintoismus, die Elite ist stark von der konfuzianischen Ethik und der buddhistischen Philosophie geprägt.
· Es gibt aber bis heute viele verschiedene buddhistische Traditionen, die nicht im Shintoismus aufgegangen sind.


Geschichte der Mission und der Kirche

1. Die röm. kath. Mission 1549 – 1639
· 1549 erreichte Francis Xavier / Franz Xaver (1506 – 1552) ein Jesuit als erster christlicher Missionar Japan. Er soll 2000 Leute bekehrt haben.
· Die japanische Gesellschaft wurde damals von einzelnen feudalen Herrschern beherrscht, was die Ausbreitung des Evangeliums begünstigte.
· Die Jesuiten passten dich den japanischen Höflichkeitsformen an, um effektiver evangelisieren zu können. Den Jesuiten folgten später die Franziskaner und die Dominikaner.
· Die Japaner dachten zuerst das Christentum wäre eine neue Sekte, doch vor allem die Schicht der Samurai war sehr interessiert am neuen Glauben. Allerdings gab es auch Auseinandersetzungen mit den Adligen, die in der neuen Religion einen Angriff auf ihre Kultur sahen.
· 1556 Bekehrt sich der erste Fürst ( Baron – Bonze ), diesem Beispiel folgen in kurzer Zeit 6 weitere Landesherren.
· 1579 stieg die Zahl der Gläubigen auf 100.000 an!!! Zu dieser Zeit gab es nur 23 Jesuitenpadres. Die Hauptarbeit wurde von Einheimischen Katechisten erledigt (Dojuku´s). Sie waren für Evangelisation, Taufe, Lehre und Apologie verantwortlich.
· 1587 Versucht der Herrscher Hideyoshi alle christlichen Missionare aus zu weisen. In den folgenden 17 Jahren wurde die Politik immer Christen feindlicher.


2. Die geheimen Christen 1614 – 1859
· 1614 Wurde ein antichristliches Gesetzt erlassen. Nun stand auf die Ausübung des christlichen Glaubens die Todesstrafe.
· Zu dieser Zeit waren ungefähr 300.000[1] Japaner Christen, nach Schätzungen mehr als 1% der Bevölkerung. Andere Quellen sprechen sogar von 750.000[2] Christen.
· 1637 kam es zu dem sozial bedingten Schimabun – Bauernaufstand. Eine weitgehend christlichen Minderheit konnte fast ein Jahr sich gegen die Herrschaft ihres Fürsten behaupten und in Autonomie leben. Nach einem Jahr wurde der Aufstand niedergeschlagen und ca. 35.000 Menschen hingerichtet. Die Christen schlossen sich diesem Aufstand nur an, da ein „Prophet“ einen Befreier ankündigte, der das Christentum zum Sieg über die Feinde führen würde - was für eine Scheißgeschichte.
· Bis 1859 durfte kein Ausländer japanisches Hoheitsgebiet betreten, aber im Untergrund gab es immer noch kath. Christen, die ohne Bibel oder Lehre heimlich weiter existierten.

3. Die evangelische Mission 1859 – 2003
· 1859 kamen die ersten westlichen Missionare aus den USA, Holland und England. In den ersten 14 Jahren der Arbeit kam es zu sage und schreibe 12 Bekehrungen, was sich auf die fast 250 jährige antichristliche Propaganda zurückführen lässt.
· 1865 drei Jahre nach dem Neubeginn der kath. Missionsarbeit schlossen sich 60.000 japanische Christen, die im Verborgenen die Verfolgung überlebten, den Missionaren an.
· 1872 wurde die erste japanische evangelische Kirche* gegründet, der erste Schritt von der Missionskirche zur Selbstverwaltung. *„Church of Christ in Japan“
· 1873 Die protestantischen Missionare bauten ein modernes christlich geprägtes Schulwesen auf und erreichten dadurch einen immer größeren Teil der Gesellschaft.
· In den folgenden Jahren verhärteten sich die denominationellen Grenzen immer mehr, was die Missionsarbeit erheblich erschwerte. Auch der erstarkende Nationalismus der Japaner wandte sich immer mehr gegen das Christentum.
· 1889 wurde der Shintoismus zur Staatsreligion erklärt und das gesamte Schulwesen verstaatlicht. Das Christentum wurde toleriert, Evangelisation und Mission aber nicht.
· 1890 erlaubte die kath. Kirche ihren Anhängern an den antichristlichen nationalistischen Shintoriten teilzunehmen, um die Auseinandersetzung mit der Regierung zu vermeiden. Kurz darauf folgten auch die ev. Kirchen dem Beispiel.
· WK II: Alle Missionare wurden interniert.
· 1941 / 42 Mussten sich alle 30 protestantischen Kirchen zur „Vereinigten Kirche Christi“ zusammenschließen. Nach dem Krieg schieden Lutheraner, Baptisten, Anglikaner und die Heilsarmee wieder aus, aber die „Kyodan“ ist heute mit ca. 200.000 Mitgliedern die größte ev. Kirche Japans.
· 1946 Wird die Religionsfreiheit im Grundgesetz verankert. Der erste Premierminister Japans war Christ.
· 1947 Löst der Nationale Christenrat den Nationalen Missionsrat ab. Leider wurde dieser Christenrat sehr stark erst von der dialektischen, dann von der bultmannschen Theologie geprägt. Das Streben nach Ökumene und die liberale historisch kritische Theologie lähmten die konfessionellen Kirchen in folgenden Jahrzehnten.
· Da die japanischen Kirchen ihren Missionsauftrag zum Großteil nicht erfüllten, versuchten weiterhin die westlichen Missionen in zu erfüllen. In den folgenden Jahren wurden 200 evangelikale Gemeinden gegründet.
· 1974 Kam es zum Zusammenschluss der Evangelikalen auf den Grundlagen der Lausannerbewegung . In den `70 waren die Evangelikalen in der Gesellschaft sehr präsent, obwohl sie zahlenmäßig keinen großen Zuwachs erlebten.
· Es ist schon krass, wie lange es in Japan Christen gibt, aber wie gering das Gemeinde wachstum ist und wie die wenigen Christen die es gibt kaum etwas reißen können. Die heutigen Chancen und Probleme, der Mission in Japan kann man in Operation World, bzw. Gebet für die Welt nachschlagen und bebeten.

Bibliographie
1. „Biographical Dictionary of Christian Missions“, G. H. Anderson, Eerdmans Publishing, Grand Rapids: Michigan:1998.
2. „Evangelical Dictionary of World Mission“, Moreau, Scott, Baker Books, Grand Rapids, Michigan: 2000.
3. „Operation World, 21st Century Edition“, Johnstone, Mandryk, Donnelley&Sons, Harrisonburg: 2001.
4. „Lexikon zur Weltmission“, Neil, Morizen, Schrupp, TVR Brockhaus, Wuppertal: 1975.
5. „Lexikon der Mission: Geschichte, Theologie, Ethnologie“, Rzepkowski, Horst, Verlag, Styra, Graz: 1992.
[1]„Lexikon zur Weltmission“, Neil, Morizen, Schrupp, TVR Brockhaus, Wuppertal: 1975.
[2]Rzepkowski, Horst, „Lexikon der Mission: Geschichte, Theologie, Ethnologie“, Verlag, Styra, Graz: 1992.

23 Januar 2006



Ein wunderbares Buch, absolut lesenswert! Ich hab mich bepisst vor lachen.

18 Januar 2006

Neuer T-Shirtentwurf

Hammer! Sehr sexy!

17 Januar 2006

T-Shirt


Es hat ja niemand gesagt, dass Jesus Freaks in Japan genau so aussehen werden wie Freaks in Deutschland. Es leben die Kontextualisierung, haha!!!
Unser geschätzter, begabter und kreativer Freund Dschoey, bitte sein können unbedingt unter fogenden Links begutachten
www.bueroklotz.de
www.johannesellmer.de,
arbeitet gerade an einem Design für ein Jesus Freaks Japan Shirt und ich bin gespannt, was sich da für unglaublich geile Dingen in seinem Hirn zusammen brauen. Hier schon mal die erste Kostprobe und es werden weitere folgen.

05 Januar 2006

***Jesus Freaks Taiwan***

Die Welt wird immer kleiner!
Eine Freundin hat mir gerade erzählt, dass Freunde von ihr gerade in Taiwan ihre erste CD aufnehmen. Es sind Freaks, nur 5-6 Leute, aber sie haben die gleiche Vision wie wir sie hier in Deutschland hatten: Es ist echt abgefahren, denn sie würden gerne (ohne je vom Freakstock gehört zu haben) ein Festival organisieren bei dem sie alle ihre Heavy-Freunde einladen können, aber es einfach noch gute Seminare gibt. Das kommt mir ziemlich bekannt vor;-)
Isaac, einer der Jungs, würde super gerne auf´s Freakstock kommen und sich das hier mal anschaun!
Jetzt kommst du ins Spiel!!!!
Geh einfach auf die Freaks Homepage und spende all dein Geld für Jesus Freaks Taiwan.
Jesus rockt Taiwan!!! www.spenden.jesusfreaks.de

02 Januar 2006

A Vision for Japan


A Vision for Japan
An army is stretched out before me. I see a sea of people that reaches over
the horizon. An army that has only one visible thing in common: the headband
of the Kamikaze. Their foreheads are adorned with the rising sun of the
Japanese flag as a sign of their destiny and of the future that unites them
all, certain death and eternity without God. Kamikaze, “Wind of the gods”;
this wind of the gods of death and un-freedom is blowing in Japan. This army
is marching under the command of Satan.
But can you see it? The Holy Spirit is starting to blow. Vast parts of the
army are thrown to the ground. Struck by the spirit of God they die in
Christ. The wind of the demons has to give way to the breath of God, the
Holy Spirit, who calls into the death of Christ to change us and create us
anew. The rising sun on the headbands of the corpses darkens, loses its
brightness and is finally hidden behind a wall of black clouds. But as they
rise by the power of the resurrection, a blood-red moon breaks through the
clouds. The Army of the Rising Sun has become the Army of the Red Moon, the
army of the risen, who, in these, the last days, are marching towards their
Lord and his return…
Joel 3, 1-5; Acts 2, 17-21
We are devoting ourselves to this vision. To help it become reality we want
to plant churches amongst the 127 Million Japanese, especially the 23, 1
million between 15 and 29 years of age. Churches that are relevant to their
culture and go where Jesus would go, right among the sinners of their scene;
churches that multiply independently to take it into their own hands to
carry the gospel to the ends of the earth.
THANX ALEX for your great translation!!!