31 Oktober 2006

Halskratz

Sind beide etwas erkältet - NERV!!! und kommen mit all dem Zeug was zu tun ist net in die Pötte..... 1001 Dinge warten, so wie wir auf die Nachricht aus Neuseeland, ob Nora noch nen extra Englisch-Test machen muß oder net (danach gehts erst um die Studienplatzzusage ;-) ). Hoffen, dass Gott das alles irgendwie regelt - wir kriegen's ohne ihn bestimmt net hin.
Aber immer wieder schenkt ER Lichtblicke, z.B. unsere Nachmieterin in Spe will uns für einen geringen Obulus das Streichen der kompletten Wohnung abnehmen. Wenn das mal kein Wunder ist :-) Danke für Eure Gebete + Unterstützung!!!

*GOD IS IN CONTROL AND NEVER MAKES MISTAKES*

25 Oktober 2006

thoughts about church

I read some articles from "Rose Dowsett" and she has something to say :
"To follow in the footsteps of the Lord Jesus Christ, we must be prepared to empty ourselves of all powers, all rights, all status.
It is when we not only preach the `the foolishness of the cross´, but also - far more costly - live `the foolishness of the cross´ that the power of God is displayed to the world. Like the Master, we are called to give ourselves up to the cross; then God will pour out the blessings of all that followed. If, however, we rush to embrace the triumph of the resurrection and of Pentecost, by-passing the cross, we find ourselves grasping nothing. As it was for the Lord, so it is for us: without death there is no life.
The early church did not have to be told that - they were a small crowd, weakness rather than power as the base from which she operates.
We as church have to ask us some questions. Are those who come being challenged to lay down their lives for Christ? Is this a community which openly acknowledges its weakness, gives away its wealth, puts faithfulness above popularity, demonstrates dynamic love, and points to the grace and glory of God? Is this a body of people who live out their daily lives in such a way that everything about them declares the gospel of Christ crucified?"

Die Moderne hat in den letzten paar hunder Jahren die Kirche des Westens mit ihrem Humanismus und Rationalismus "weggespült", sie mit ihren Werten und Grundsätzen geprägt, die eben nicht anhand der Bible mit Hilfe der kritischen Kontextualisierung hinterfragt wurden. Jetzt wo wir uns immer mehr vom modernen Gedankengut verabschieden, müssen wir ganz neu anhand der Bibel fragen, wie Gemeinde Christi in der Postmoderne aussehen kann, dass wir nicht die Fehler unserer Vorfahren wiederholen.
Gerade wo wir hier im der westlichen Hemisphäre darüber grübeln, sollten wir nicht vergessen, dass mittlerweile die meisten Christen aus der so genannten 2/3 Welt kommen und gerade sie meisten mehr Erfahrung mit dem Leben als Gemeinde in einer religiös pluralistischen, heidnischen Gesellschaft haben in der es keinen Anspruch auf objektive Wahrheit gibt.
Ich denke bei der gazen Suchen nach einem authentischen, relevanten, inkarnatorischen Gemeindeleben in der Postmoderne sollten wir zum einen mit Hilfe der kritischen Kontextualisierung schauen, wie wir das Evangelium heute leben können, aber anderer Seits die Augen und Ohren weit aufmachen und von unseren Brüdern und Schwestern in Südamerika, Afrika und Asien lernen.

23 Oktober 2006

RIP-2

Ich hab den Freitag frei gemacht und bin zur Beerdigung von Daniel nach Böblingen gefahren. Ich war schon ganz schön geknickt und wusste nicht so recht wie es wohl so werden wird. Doch bei der Trauerfeier gab es ein paar echte Überraschungen. Die erste Überraschung war, dass plötzlich drei Leute vorne standen, die ein Lobpreislied gespielt haben und der fette Aufkleber auf ihrem Liederbuch "We have a friend in Jesus" ist mir nur so entgegen gesprungen. Danach kam wieder sehr seichtes Gefasel vom kath. Priester, was mich echt runter gezogen hat. Doch zur Traueransprache gab er das Wort an einen Freund der Familie ab. Ich hab schon einige Traueransprachen gehört, aber diese war absolut klasse und der größte Hammer war, dass in der Ansprache raus kam, dass Daniel vor zwei Jahre sein Leben Jesus gegeben hat!!! Ich war nur noch geflasht und absolut überwältigt, da ich nichts davon wusste! Sehr cool war, dass am Schluss der Predigt sogar noch ein Übergabegebet eingebaut war... . Ich bin sehr traurig zur Beerdigung gefahren, aber voller Freude zurück - ich seh Daniel im Himmel wieder!!!
I was at the funeral of a class mate last Friday. What I didn’t know was that he became a Christian two years ago and that his mom is also a reborn Christian. I was totally blown away and happy.

18 Oktober 2006

RIP

Für Daniel T. mit dem ich zehn Jahre zusammen die Schulbank gedrückt hab und der letzten Freitag gestorben ist, diese kleine Geschichte:

Klassentreffen
„So trifft man sich wieder“, „Lange nicht gesehen!“ Händeschütteln, ein großes Hallo. Alte Gesichter, alte Freunde, es erwachen die Erinnerungen. So manche Geschichte wird zum Besten gegeben. Alte Witze aufgewärmt, es wird gelacht, es gibt viel zu erzählen. Die Runden werden langsam kleiner doch man redet weiter über Hinz und Kunz, kommt vom Bier zum Wein, von A zum Z. Die Familie, der Beruf, Fußball, die Renten, alles kommt auf den Tisch, aber bleiben wir realistisch, über ein Thema wird selten gesprochen. Darüber redet man nicht. Es ist unanständig. Man will sich ja nicht den Abend verderben. Doch wenn wir der Realität ins Auge sehen ist es unausweichlich. Irgendwie doch schlecht zu verdrängen. Mit den Jahren wird es immer offensichtlicher.
Die Reihen lichten sich.
Es ist wie eine stille Übereinkunft zwischen uns Menschen, über den Tod spricht man nicht. Doch die Lücken in der Klassengemeinschaft sind ganz real. Wer kann sie übersehen? Gerade weil wir vor dem Gedanken an den Tod fliehen, weil wir seinem Ernst nicht standhalten, darum bittet der Psalmbeter:
Herr, lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen, auf dass wir klug werden. Psalm 90,12
In den Gesprächen mit den Klassenkameraden werden die klug genannt, die es zu etwas gebracht haben. Die Schönen, die Erfolgreichen. Es wird mit dem geprotzt was man hat und so mancher schämt sich, weil er ein „Nichts“ zu sein scheint.
Ganz unnötig denn Gottes Wort nennt allein die klug, die ihr Leben vom Ende her bestimmen. Klug sind die,die schon während ihres Lebens fragen wo sie eigentlich die Ewigkeit verbringen werden.
Wie arm ist eine Welt die ihre Hoffnung an Erfolg, Steine, kosmische Energien, selbsternannte Propheten und an "alle glauben doch an den selben lieben Gott" hängt, aber nicht auf den hört, der als einziger drei Tage tot war und wieder zurück kam. Daher Jesus auch der einzige ist, der sinnvolle Aussagen über das Leben, den Tod und die Ewigkeit machen kann.

Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich. (Joh 14,6)
A classmate died last Friday.

Telefoninterview

Fettes Dankeschön an alle die gebetet und mich unterstützt haben. Das Interview ist ganz gut gelaufen und innerhalb der nächsten Woche gibt's Nachricht, ob ich noch einen Englischtest machen muss oder nicht... , weil sich die "Studentcoordinatorin" mit einem anderen Verantwortlichen darüber beraten muss.
War sehr nett, Danke Gott
*Gute Nacht

16 Oktober 2006

Kurzes Update

Für alle die Lust zu beten haben gibt es morgen (Di, 17.10., 23h) die Möglichkeit Nora bei ihrem Telefoninterview mit dem College in Neuseeland zu unterstützen. Wir hoffen, dass es mit dem Englisch reden und verstehen gut klappt und wir nach dem Interview genauer wissen, wie es konkret weiter geht.
Mit JP's Schulter geht es aufwärts und er ist fleißig am Übungen machen, dass er sie bald wieder normal bewegen kann. Die Arbeit geht diese Woche wieder los und wir hoffen, dass die Schulter es mitmacht.