20 Dezember 2007

Rundbrief

Rundbrief#7 dezember 07

Nora und Jörg-Peter Koch

Tschüß Neuseeland
Unser Jahr in Neuseeland ist vorbei und wir sind wieder gut in Deutschland angekommen. Wir lassen zwar einige neue Freunde dort zurück, freuen uns aber sehr unsere Familien, Freunde und Bekannten hier wieder zu sehen. Außerdem genießen wir nach dem College-Essen samt den vielen „Pies“ auch die gute deutsche/schwäbische Küche und freuen uns, dass es stetig in Richtung Japan weiter geht. Mehr dazu unten.

Kleines Resümee
Wir sind froh, dass wir in Neuseeland eine gute Zeit der Vorbereitung für Japan hatten, in der wir viel gelernt haben (Biblecollege, Japanischunterricht, Alphakurs für Japaner, Leben …) und auch etwas vom schönen Land sehen konnten. Hier drei Haupt-Punkte wo wir denken, dass sie ganz grob zusammenfassen, was sich in diesem Jahr bei uns so getan hat:
o Vor allem dadurch, dass wir auf engem Raum zu zweit, zusammen mit Leuten aus unterschiedlichen Kulturen und in einer anderen Kultur gelebt haben, haben wir mehr darüber gelernt wer wir sind z.B. wie wir „ticken“, Prägung durch unsere Kultur und Herkunft…
o Wir haben in diesem Jahr auf verschiedene Weise mehr darüber gelernt wer Gott ist.
Zum Beispiel durch die Vorlesungen, das persönliche und gemeinsame Bibel-Lesen, Zeit mit Freunden, Gespräche, das Staunen über die Natur, Unternehmungen, Herausforderungen, und da wo wir IHN ganz praktisch im Alltag erlebt haben. ER ist gut!!!
o Diese Erfahrungen können und sollen dazu beitragen uns sensibler für das zu machen, was Gott tun möchte, weil wir uns (auch in Japan) für seine guten Absichten gebrauchen lassen wollen. Das geniale dabei ist, dass er uns immer mehr formt, herausfordert, ins Staunen versetzt, Schritt für Schritt weiterbringt, … und wir festgestellt haben, dass es eigentlich nichts Besseres auf der Welt gibt als an diesen Punkten immer weiter zu wachsen, d.h. sich mit seiner kleinen Lebens-Geschichte in die große Geschichte, die Gott mit dieser Welt hat, einklinken und mitmischen!

Japaner in Neuseeland
„Junge Japaner und Japanerinnen wollen nicht mehr selbstverständlich nach dem Studium in einen Betrieb eintreten und dort klaglos und opferbereit für das Wohl des Unternehmens und die japanische Nation arbeiten. Die Gruppe der “freeta” (sprich: friita, ein japanisch-englisches Kunstwort), die zwischen [Schul- bzw.] Studienabschluss und Arbeitsleben ziellos einige Zeit driften, wächst.“[1]
Viele der japanischen Freetas „driften“ auch in Neuseeland herum. Jedes Jahr kommen davon zwischen 200 und 300 alleine in den kleinen Skiort Wanaka, wo sie dann die Winter-Saison mit Snowboarden verbringen. JP war zwei Monate dort und konnte mit einem Team einen Alphakurs für Japaner anbieten. Über acht Wochen kamen 10 Leute regelmäßig, um darüber zu reden, ob das Leben Sinn macht und was an einer Beziehung mit Jesus eigentlich dran ist. Es war eine interessante Zeit in der bei gemütlichem Essen und Gesprächen viele Grundsatzfragen besprochen werden konnten. Wir sind froh, dass wir mit dazu beitragen konnten, dass diese Japaner davon hören konnten wer Jesus wirklich ist und dass es bei & mit ihm Hoffnung, Sinn und ein erfülltes Leben gibt und diese jungen Leute so die Möglichkeit hatten auf ihrer Glaubensreise weiter zu kommen. JP konnte so auch mitbekommen, welche Fragen junge Japaner beschäftigen und wie wichtig gute Japanischkenntnisse sind, um tiefergehende Gespräche führen zu können. Das war vorab ein kleiner Motivationsschub für die Sprachschule, die dann für die ersten zwei Jahre in Japan auf dem Programm stehtJ. Außerdem konnte JP in dieser Zeit in Wanaka einen international anerkannten Snowboardlehrer-Schein machen.

Noras Studium
Es war schon eine ganz schöne Herausforderung auf Englisch zu studieren und einiges an Arbeit um die ganzen Hausarbeiten und Prüfungen zu bewältigen. Doch über das ganze Jahr gesehen, war es eine gute Zeit in der ich (Nora) viel EnglischJ, viel über Kultur, Gott, Mensch, die Bibel … gelernt habe. Erfreulicherweise konnte ich mein Jahr am College mit guten Noten abschließen und bin froh, dass ich so viele interessante und hilfreiche Dinge studieren konnte. Es war auch sehr cool einige Leute aus den unterschiedlichsten Ländern kennenzulernen (z.B. aus Pakistan, Palästina, Südafrika, Japan, Hongkong, …) und oft ermutigend, wenn man voneinander gehört hat, wie Gott seine Geschichte in den Leben der anderen geschrieben hat.

Die nächsten Monate in Deutschland + darüber hinaus…
Danke erstmal, dass wir überall so herzlich aufgenommen und willkommen geheißen wurden!!! Danke für all die Gastfreundschaft in den ersten Wochen hier in Deutschland. Da ist es echt schön wieder hier anzukommen und es macht das Einleben wirklich einfacher. Wir sind seit zwei Wochen wieder im Lande und werden nun bis Ende Dezember noch in Süddeutschland sein. Im Januar sind wir schon wieder für 10 Tage in England zum ÜMG Kandidaten-Training und danach lassen wir uns in Gießen nieder (wenn man das so nennen kann). Februar und März werden wir in Gießen und im „Reisedienst“ sein, einige Gemeinden/Gruppen, Freunde und Gebetspartner in Deutschland und der Schweiz besuchen. Im April packen wir dann unsere sieben Sachen und müssen noch zwei Wochen Urlaub machen (gute ÜMG-RichtlinieJ) bevor es Anfang Mai so richtig losgeht: Für alle ÜMG-Missionare beginnt der erste Term (4-5 Jahre) mit einem dreiwöchigen Kurs im ÜMG-Hauptquartier in Singapur, damit man die ersten Jahre Sprach- und Kulturstudium besser übersteht. Von dort aus geht es dann direkt nach Nord-Japan weiter, wo wir dann für zwei Jahre in Sapporo (auf der Insel Hokkaido) mit Japanischlernen beschäftigt sein werden. Hier einige Termine , wo ihr uns in 2008 noch treffen könnt:
· 02. - 03. März: Info-Wochenende der ÜMG in Mücke
· 05. - 06. April: Frühjahrs-Missionfest der ÜMG in Mücke, offizielle Verabschiedung
· 18. - 20. April: Missionsfreizeit im Gästezentrum Schönblick (Schwäbisch Gmünd)

Gebetsunterstützung
Gebetspartner gesucht! Um mit der ÜMG unterwegs zu sein brauchen wir mindestens 30 Gebetspartner, d.h. Leute die ein Herz für uns/Japan haben und sich bereit erklären regelmäßig für uns & Japan zu beten. Es gibt schon einige die da mit dabei sind - DANKE! Wir sind aber immer noch auf der Suche nach einzelnen und Gruppen, die uns mit ihren Gebeten unterstützen wollen. Bei Interesse einfach bei uns melden, dann geben wir gerne genauere Auskunft darüber.


Adresse
zur Zeit: Kronstädter Str.4, 71101 Schönaich


http://www.jesusfreaksjapan.de/
info@jesusfreaksjapan.de Wir wünschen dir, dass du es auch immer wieder erlebst,
wie sehr sich Gott über dich freut!!!

Und natürlich frohe Festtage & einen guten Start ins neue Jahr!


Bis bald! Freuen uns von dir zu hören

Nora und Jörg-Peter

ÜMG / OMF International, Am Flensunger Hof 12, 35325 Mücke,
Tel: 06400 90055 de@omf.net, www.omf.org/deutschland
Ünterstützung an: ÜMG, Sparkasse Oberhessen,
Kto 350005161, BLZ 518 500 79,
Verwendungszweck: JP&NoraKoch + dein Name mit Adresse


[1] Bundeszentrale für Politische Bildung: Japan auf dem Weg ins 21. Jahrhundert, Manfred Pohl

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